Mundart Ortsschilder

Dialekt ist Heimat.

In den drei fränkischen Bezirken Bayerns leben über fünf Millionen Menschen. Viele von ihnen sprechen von kindesbeinen an Dialekt. Die Vielfalt innerhalb des Fränkischen ist dabei enorm. Selbst zwischen zwei Nacharorten lassen sich deutliche Unterschiede erkennen. Dementsprechend ist Mundart ein identitäts- und gemeinschaftsstiftendes Merkmal, das jede Menge Lokalkolorit transportiert. Auch in den Dorfgemeinschaften Rund um die Neubürg wird der oberfränkische Dialekt als Stilmittel, z.B. in Lyrik, Musik oder Theater gelebt und bewahrt. 

Um dieses Kulturgut zu würdigen und auch für Besucher erlebbar zu machen, haben die ILE-Mitglieder beschlossen, ausgewählte Ortseingangsschilder in Mundart zu gestalten. Die Standorte wurden bewusst entlang von Radwegeverbindungen gewählt und enthalten Ortsnamen, die sich durch ihre Mundart-Version deutlich vom hochdeutschen Namen absetzen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken unserer einzigartigen Mundart.

 

Gestaltung der Schilder

Die Mundart-Schilder enthalten im Wesentlichen die gleichen Informationen, wie gelbe Ortsschilder. Es wird der Name des aktuellen Ortsteils, sowie der dazugehörigen Gemeinde angegeben. Außerdem enthalten sie meist noch den (durchgestrichenen) Namen der vorherigen Gemeinde. Um eine Verwechslung mit amtlichen Ortstafeln zu vermeiden, sind sie bewusst im „Neubürg-grün“ gehalten. Die Standorte an überörtlichen Straßen wurden vorab mit Staatlichem Bauamt, Verkehrsbehörde und Polizei abgestimmt.

 

Das war hochdeutsch. Es folgt fränkisch:

Dennan bo da Rechionooln Endwigglungsgsellschaft is widda a naaia Bleedsinn eigfalln. Die griena Schildla derfta ned su ernst nehma. Obba schee finna ma sa drotzdemm. Und wenn aana maant, doss ma wos faltsch g’schriem hom, solla’s uns soongn!