EINE STADT
MIT VIELEN GESICHTERN

Sehenswürdigkeiten der Stadt Hollfeld

Unsere Mitgliedskommunen haben einiges zu bieten und sind immer einen Besuch wert. Hier finden Sie Informationen zu den Sehenswürdigkeiten des Erholungsortes Hollfeld.

St. Gangolf
Marienplatz 7, 96142 Hollfeld
Das Wahrzeichen der Stadt Hollfeld ist der weithin sichtbare Sankt Gangolfsturm, welcher hoch über der Stadt trohnt. Erstmals erwähnt wird er im 14. Jahrhundert, seine Geschichte geht aber wohl noch weiter zurück. Der frühere Wehrturm ist heute Kunst- und Kulturzentrum der Stadt, in welchem über das Jahr verteilt verschiedenste Ausstellungen und Aufführungen stattfinden.

Terrassengärten
Katzensteig, 96142 Hollfeld
Gleich neben dem Kulturzentrum St. Gangolf liegen die mediterran angehauchten Terrassengärten mit Blick auf Unterstadt und Künstlerviertel. Vom Frühjahr bis in den Herbst findet man in den Gärten seltene, heimische Pflanzen aus der Fränkischen Schweiz, die nicht nur ihre menschlichen Beobachter mit ihrer Schönheit entzücken, sondern auch unzählige Schmetterlinge anlocken. Zusätzlich beleben zahlreiche Veranstaltungen das Pflanzenparadies. Den Flyer der Stadt Hollfeld zu den Gärten finden Sie hier.

Künstlerviertel
Eiergasse, 96142 Hollfeld
Die Eiergasse in Hollfeld ist der Mittelpunkt für freischaffende Künstler. Hier befindet sich das Atelier von Axel Luther, die Töpferei am Blauen Turm und das „Kunst & Museum“ mit dem Roten Saal. Die Fassadenkunstwerke „Blauer Turm“,  die „Brennende Wand“ und die „Mona Lisa“ weisen auf das Künstlerviertel hin.

Felsendorf Krögelstein: Burgruine, Felsen und Höhlen
Krögelstein, 96142 Hollfeld
An die einstige Burg in Krögelstein erinnert heute nur noch ein Schwibbogen am Schloss- und Kirchberg. Die restliche Burganlage wurde 1523 mit vier Tonnen Pulver von Söldnern des schwäbischen Bundes in die Luft gesprengt.
Sehr faszinierend sind auch die Höhlen in und um Krögelstein, welche den Menschen in früheren Zeiten als Schutz und Behausung dienten und zum Teil heute als Lagerräume oder Hauskeller genutzt werden. Sehenswert sind die Durchgangshöhle in den Klingen, die Burgfelsenhöhle und die Etagenhöhle im oberen Kaiserbachtal. Weitere Höhlen wie die Säukirche, die Schwalbengrotte und die Kühkirche sind noch zugänglich.
Neben den Höhlen hat Krögelstein auch einige imposante Dolomitfelsen zu bieten. Die bekannteste ist der ca. 30m hohe „Alte Fritz“, der dem Preußenkönig Friedrich II. ähneln soll.

Kainachtal und Kaiserbachtal
Die Täler erstrecken sich von Hollfeld bis zur Quelle des Kaiserbachs nördlich von Krögelstein
Die wunderschönen Täler der Kainach und des Kaiserbachs begeistern Wanderer und Kletterer gleichermaßen. Nördlich von Krögelstein entspringt der Kaiserbach, schlängelt sich durch das kleine Dorf und vereinigt sich mit dem Schwalbach schließlich im namensgebenden Ort zur Kainach. In Jahrmillionen haben diese Flüsse beeindruckende Täler in das Kalkgestein der Fränkischen Alb geschnitten, die an ihren steilen Talwänden ideale Kletterfelsen bieten. Wanderer genießen die bezaubernde Natur entlang der Täler, welche Teil des fränkischen Gebirgsweges sind.

Schloss Wiesentfels
Wiesentfels, 96142 Hollfeld
Die geschlossene dreiflügelige Anlage thront auf einer breiten Dolomitfelsklippe über dem Ort. Schloss Wiesentfels ist die jüngste von drei Wehranlagen und die einzige, die bis heute erhalten ist. Nach der Zerstörung durch die Hollfelder im Bauernkrieg 1525 erfolgte die Wiedererrichtung in ähnlicher Form. Bis zum Tod des letzten Grafen von Giech 1938 war das Schloss Eigentum und Wohnsitz des Geschlechts. Während des Krieges wurde hier die Ausstellung des Richard-Wagner-Museums zwischengelagert. Seit 1969 befindet sich das Schloss in Privatbesitz, seit 2010 sind Schlosskapelle und –hof für standesamtliche Trauungen und Veranstaltungen offen.

Schloss Freienfels
Freienfels 56, 96142 Hollfeld
Die Anfänge des Schlosses gehen bereits auf den Beginn des 13. Jahrhunderts zurück. In seiner heutigen Form wurde es 1691-1703 von Carl Siegmund Freiherr von Aufseß und Domherr zu Bamberg und Würzburg erbaut. Nach vielen Besitzerwechseln ist es seit 2013 wieder in der Hand der Familie von Aufseß und wird seither aufwändig restauriert.

Rathaus und Wittauerhaus am Marienplatz
Marienplatz, 96142 Hollfeld
Der Marienplatz ist Überbleibsel einer ehemaligen Burganlage. Heute wird er als Veranstaltungsort für Märkte und Feste genutzt. Jedes Jahr zur Osterzeit bezaubert der dortige Brunnen durch sein liebevoll mit selbstbemalten Eiern geschmücktes Erscheinungsbild. Am Marienplatz gelegen befinden sich das Rathaus und das Wittauerhaus, welche beide auf eine lange Geschichte zurückblicken können.
Das Rathaus wurde in seiner jetzigen Form nach dem Stadtbrand von 1724 wieder aufgebaut und diente früher als Kaufhalle mit Saalgericht. Bis 1970 wurde es als Schulgebäude genutzt. Seit 1987 dient es als Rathaus für die Verwaltungsgemeinschaft Hollfeld mit Sitzungssaal des Stadtrates.
Das Wittauerhaus ist eines der bedeutensten Bürger- und Fachwerkgebäude der Stadt. Wie das Rathaus brannte es 1724 nieder und wurde danach wieder aufgebaut. Im Inneren sind wertvolle Bohlenbalken und Fischgratdecken, sowie eines der seltenen Schablonenzimmer zu finden.

Oberes Tor
Oberes Tor, 96142 Hollfeld
Am höchsten Punkt der Stadt befindet sich das mittelalterliche Obere Tor. Als ehemaliger Brückentorturm ist es um 1300 im Zuge einer Stadtbefestigung entstanden. Nachdem es im 19. Jahrhundert als Herberge genutzt wurde, proben heute die Jugendblaskapelle und der Spielmannszug in den Räumen des Oberen Tores.

Kussweg
Zwischen Bergschustertor und altem Amtsgericht, 96142 Hollfeld
Zwischen Bergschustertor und dem altem Amtsgericht liegt der liebreizende Kussweg. Er ist 120 Meter lang und wurde 2015 als romantischer Wanderweg für Verliebte wieder ins Leben gerufen und angelegt.

Wichtelalle in Wiesentfels
Wiesentfels, 96142 Hollfeld
Die malerische Allee aus bis zu 400 Jahre alten, knorrigen Linden führt zum Schloss Wiesentfels. Einen Besuch ist sie zu jeder Jahreszeit wert und entlockt aufmerksamen Besuchern ein Lächeln. Wer mit offenen Augen und etwas Fantasie an den alten Bäumen vorbei geht, kann so einiges entdecken: Ein gemaltes Baumwichtel-Kunstwerk versteckt sich im Schlosspark und wartet darauf, gefunden zu werden.

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Kirchplatz 2, 96142 Hollfeld
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt am Kirchplatz wurde 1778 bis 1781 nach Plänen des Baumeisters Johann Josef Vogel erbaut. Der Hauptaltar und die zwei großen Seitenaltäre im Inneren stammen von der Dominikanerkirche in Bamberg und wurden während der Säkularisation nach Hollfeld überführt. Die beiden kleinen Seitenaltäre kommen aus der Vorgängerkirche. Am Kirchenturm befinden sich die beiden Bistumsheiligen St. Heinrich und St. Kunigund.

Altes Amtsgericht
Oberes Tor 2, 96142 Hollfeld
Am Oberen Tor 2 befindet sich das frühere Jagdschloss der Fürstbischöfe von Bamberg. Das derzeitige Gebäude wurde nach Plänen des Baumeisters Johann Jakob Michael Küchel erbaut. Von 1800 bis 1959 wurde es als Amtsgericht, bayerisches Landgericht und bis in die 60er Jahren als Forstamt genutzt. Heute ist das Gebäude in Privatbesitz.

Altes Rathaus (ehemals Probstei und Gefängnis)
Marienplatz 11, 96142 Hollfeld
Früheres Probsthaus und Gefängnis. Bis 1987 Rathaus der Stadt Hollfeld mit Sitzungssaal. Künftig Sitz der Musikschule und VHS Hollfeld.

Bergschustertor
Türkei, 96142 Hollfeld
Kleines Stadttor mit Blick in die Türkei und Zugang zum früheren Badehaus.

Nepomuk-Kapelle
Judengasse, 96142 Hollfeld
Vor dem Oberen Tor gelegen, gestiftet wurde es vom Häfner (Ofensetzer) Georg Reis. Die Kuppel der Kapelle ist mit dem Wappen des Häfners Georg Reis versehen.

Wallfahrtskirche St. Salvator
Bahnhofstr., 96142 Hollfeld
St. Salvator ist eine der ältesten Kirchen Hollfelds. Im Mittelalter befand sie sich jedoch „extra muros“, also außerhalb der Stadtmauern. Ihre heutige Gestaltung verlieh ihr 1704 Johann Leonhard Dientzenhofer. Sehenswert ist das um 1640 entstandene Bild „Christus salvator mundi“. Es befindet sich im Altarraum und zeigt den Brief des Lentulus über Jesu Wirken und Aussehen.

Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz in Schönfeld
Schönfeld, 96142 Hollfeld
Die Dorfkirche wurde von 1618 bis 1622 unter Einbeziehung einer romanischen Schlosskapelle von Baumeister Bonalino erbaut. Der Stil der Inneneinrichtung reicht von Frühbarock bis Rokoko.

Schloss Kainach
Kainach 31, 96142 Hollfeld
Als Sitz von Walpoten um 1300 erbaut, wird ein Ansitz in Kainach erstmals 1347 erwähnt. Wichtige Verkehrswege kreuzten sich hier. 1525 gelangte die Veste Kainach in den Besitz der Familie von Aufseß, im gleichen Jahr wurde sie im Bauernkrieg zerstört und wieder aufgebaut. 1682 war sie im Besitz der Lochner von Hüttenbach, Verwandte derer von Aufseß. 1848 erwarb Herzog Alexander von Württemberg Schloss Kainach, veräußerte es aber bereits 1857 wieder an Kainacher Bürger. Seitdem befindet sich das Schloss in Privatbesitz.

Niegelshaus
Steinweg, 96142 Hollfeld
Das Niegelshaus ist ein Bürgerhaus mit staniolbemalten Schiefern am Giebel. Das Gebäude wurde nach dem Stadtbrand 1725 wieder aufgebaut, in den 90er Jahren umfangreich saniert und wird derzeit von der Stadtbücherei und der Jugendblaskapelle genutzt.

Spital
Spitalplatz, 96142 Hollfeld
Das Spital ist eine Stiftung des Domherren Werner v. Aufseß zur Beherbergung von armen, gebrechlichen und kranken Personen. Das Gebäude in seiner jetzigen Form stammt aus dem Jahre 1464 und wurde in Jahre 1704 durch die Kapelle ergänzt. In den 30er Jahren war dort eine Kinderbewahranstalt und später der Kindergarten der Stadt Hollfeld untergebracht. Von 1978 bis 1987 befand sich der Sitzungssaal des Stadtrates dort.

 

(© Fotos: Bernd Lippert)