AUSSPANNEN
UND GENIESSEN

Sehenswürdigkeiten der Stadt Waischenfeld

Unsere Mitgliedskommunen haben einiges zu bieten und sind immer einen Besuch wert. Hier finden Sie Informationen zu den Sehenswürdigkeiten des Luftkurortes Waischenfeld.

Burganlage mit „Steinernem Beutel“
Schlossberg 20, 91344 Waischenfeld
Die erste Burganlage in Waischenfeld wurde um 1100 errichtet. Zwischen 1307 und 1347 erfolgte der Ausbau zur Veste mit umfangreichen Verteidigungsanlagen. Die Burg blieb vor Kriegsschäden weitgehend verschont, weshalb 1754-1756 das heute noch bestehende Oberamtschloss errichtet werden konnte. Von der spätmittelalterlichen Burganlage existieren heute nur noch die Umfassungsmauern und zwei Mauertürme. Der Rundturm eines Nebenhauses, der sogenannte „Steinerne Beutel“ ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Das heutige Aussehen geht auf Sanierungsmaßnahmen in den Jahren 1978-1982 zurück.
Die Burgschänke lädt zum Verweilen im Biergarten ein und lockt mit gelegentlichen kulturellen und mittelalterlichen Veranstaltungen.

Ufer- und Skulpturenpromenade
Entlang der Wiesent
Die Uferpromenade wurde vom Kunstforum Waischenfeld angestoßen und von der Stadt Waischenfeld unterstützt. Acht Künstler des Kunstforums entwarfen Skulpturen, bei denen vor allem die Haptik im Vordergrund steht. Besucher sind aufgefordert sich auf die Kunstwerke einzulassen und ihren ganz eigenen Charme zu ergründen. Eingeweiht wurde die Skulpturenpromenade 2015 zum 700-jährigen Stadtjubiläum.

Burg Rabeneck
An der St2191, 91344 Waischenfeld
Vermutlich entstand Burg Rabeneck als Schwesterburg von Burg Rabenstein Mitte des 13. Jahrhunderts. Noch heute steht die Burg auf den zerklüfteten Felsen über dem Wiesenttal und kann besichtigt werden. Besonders sticht die Schlosskapelle auf einer hervorstehenden Felszunge hervor.

Brauereienweg
Weit über die Landesgrenzen hinaus ist die fränkische Schweiz bekannt für seine Brauereinvielvalt und delikaten Biere. Angehende Biersommeliers können sich auf einer geführten Brauereiwanderung selbst von der Qualität und der Vielfalt der lokalen Brauereikunst überzeugen oder auf eigene Faust in die Brauereigaststätten einkehren.

  • Brauerei Krug:
    Breitenlesau 1, 91344 Waischenfeld
    Seit 1834 ist die Brauerei im Besitz der Familie Krug. Das hier gebraute Lagerbier, das Festbier, der Bock oder das Gaasseidla sind weit über die Grenzen der Fränkischen Schweiz bekannt und werden sogar ins Ausland exportiert. Zu probieren gibt es die Bierspezialitäten in der Brauereigaststätte und im Sommer im schattigen Biergarten.
  • Brauerei Schroll:
    Nankendorf 41, 91344 Waischenfeld
    Die Brauerei befindet sich seit 1848 im Familienbesitz. Das beliebte Landbier genießt man am besten im angrenzenden Brauereigasthof bei einer fränkischen Brotzeit.
  • Brauerei Heckel:
    Vorstadt 3, 91344 Waischenfeld
    Die Brauerei befindet sich seit über 100 Jahren im Familienbesitz. Das Bier gibt es nur in der berühmten 2-Liter-Flasche oder im Ausschank der Brauereigaststätte. Die Brotzeit darf und muss noch selbst mitgebracht werden.

Kirche St. Martin und St. Jakobus in Nankendorf
Nankendorf 1, 91344 Waischenfeld
Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt wurde zwischen 1746 und 1748 erbaut. Vorher stand an selber Stelle eine Wehrkirche. Die Reste der Befestigung sind heute noch sichtbar.

Parapluie und Norislinde
Westhang des Wiesenttals direkt in der Stadt, Zugang über Ecke, 91344 Waischenfeld
Von diesem hübschen kleinen Pavillion auf dem Hang des Wiesenttals in dem sich Waischenfeld befindet, hat man einen großartigen Blick über die Stadt. Dieser idyllische Aussichtspunkt lädt zu jeder Jahreszeit zum Verweilen ein.

Weiße Marter in Köttweinsdorf
Köttweinsdorf, 91344 Waischenfeld
Der 4,8m hohe Sandsteinbildblock zeigt im oberen Teil die Krönung der Gottesmutter. Ein Kronacher Metzger, der sich auf einer Wallfahrt nach Gößweinstein befand und vom Anblick der Basilika mit ihren Türmen so beeindruckt war, stiftete die Marter, welche 1770 vermutlich durch den Bamberger Martin Mutschelle fertiggestellt worden ist.

Nankendorfer Mühle
Nankendorf, 91344 Waischenfeld
Idyllisch an der Wiesent liegt die Nankendorfer Mühle. Das eindrucksvolle 5,2×1,5 m große Mühlrad betreibt auch heute noch die Mühle, die schon 1539 Erwähnung fand. Der Getreidemahlbetrieb wurde jedoch 1992 eingestellt. Seit 2004 dient die Mühle der Stromerzeugung.

Anna-Kapelle mit Beinhaus (Ossarium)
Schlossberg 3, 91344 Waischenfeld
Die Kapelle St. Anna wurde in der Spätgotik um 1500 erbaut. Das erhaltene Beinhaus (Ossarium) ist selten in der Region. Es stammt aus dem Jahr 1837 als der nebenliegende Friedhof aufgelöst wurde und die Gebeine in den Karner im Untergeschoss gebracht wurden.

Kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
Schlossberg 3, 91344 Waischenfeld
Aus der Lage am steilen Hang in der Nähe der Burg lässt sich schließen, dass die Pfarrkirche anstelle einer alten Burgkapelle errichtete worden ist. Sie wurde zwischen 1551 und 1585 erbaut. Inzwischen ist die Pfarrkirche umgebaut worden. Erwähnenswert sind die Chöre, die der Wiener Bischof Nausea, ein gebürtiger Waischenfelder stiftete.

Stadtkapelle St. Michael und St. Laurentius
Sutte 132, 91344 Waischenfeld
Die bereits im Jahr 1482 erwähnte Kapelle wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. 1707 erfolgte der Wiederaufbau. Aus dieser Bauzeit stammt die Barockausstattung, wie etwa die Altäre, die Empore und die Rosenkranzmadonna.

Russenlinde bei Breitenlesau
An der Russenlinde, 91344 Waischenfeld/Breitenlesau
Die eindrucksvolle Linde am nördlichen Ortsrand von Breitenlesau ist etwa 500 Jahre alt. Daneben steht ein Gedenkstein eines russischen Offiziers, der 1813 mit seiner Truppe am Ort vorbei marschierte und verstarb, weil er den Anstrengungen nicht gewachsen war.

Kirche Heilige Familie in Breitenlesau
Breitenlesau 19, 91344 Waischenfeld
Eine Besonderheit dieser 1934 geweihten Kirche ist der Turm, der auf das tragende Gerüst reduziert und von einem Kreuz gekrönt ist. In einer Nische der Außenwand befindet sich eine Christus-Statue, der sogenannte Wies-Christus.

Stadtmühle
Marktplatz 3, 91344 Waischenfeld
Mitten in der Stadt steht die Stadtmühle mit einem der größten unterschlächtigen Wasserräder der Fränkischen Schweiz. Schon seit 1698 befindet sie sich im Besitz der Familie Wehrl. 1948 brannte sie bis auf die Grundmauern nieder. In der jetzigen Form wurde sie 1949 neu aufgebaut. Bis 2007 diente sie als Getreidemühle. Heute erzeugt sie Strom für die Region.

 


(© Fotos: Bernd Lippert)