Mobiliät für die Region

Mitfahrbänke

Um die Mobilitätsmöglichkeiten in unseren Mitgliedsgemeinden und darüber hinaus zu erweitern, beteiligt sich „Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz“ am Projekt „Mitfahrbank“ des Demographie-Kompetenzzentrums Oberfranken.

Im Lauf des Jahre 2019 wurden in unseren Kommunen bislang 17 Bänke aufgestellt. Besonders die Vernetzung der Mitfahrbänke von Heiligenstadt, Königsfeld, Aufseß und Hollfeld ist dabei ein Erfolgsbeispiel für die interkommunale Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg.

An folgenden Orten stehen Mitfahrbänke:

  • Aufseß – Vor dem Dorfladen
  • Neuhaus – Kreuzung Ortsdurchfahrt Richtung Drosendorf
  • Zochenreuth – Ortsmitte
  • Gesees – Ortsmitte
  • Forkendorf – Kreuzung Bayreuther Str. – Sophienbergweg
  • Spänfleck – Vor Gasthof „Zum letzten Postreiter“
  • Glashütten – Ortsdurchfahrt Einmündung Lärchenstraße
  • Glashütten – Ortsdurchfahrt Einmündung Forststraße
  • Hollfeld – Vor der Raiffeisenbank
  • Hummeltal – Ortsdurchfahrt Pittersdorf Einmündung Geseeser Str.
  • Muthmannsreuth – Ortsmitte
  • Weiglathal – Vor Gasthof „Zum Fichta“
  • Hinterkleebach – Buswendekreisel
  • Mistelbach – Dorfplatz
  • Mistelbach – Dorfmühle
  • Mistelgau – Einfahrt Rewe Markt
  • Plankenfels – Vor Kriegerdenkmal

 

Was ist eine Mitfahrbank?

Eine oberfrankenweit einheitlich aussehende Bank an einer gut frequentierten Straße, die mit Richtungsschildern für mögliche Zielorte ausgestattet ist. Die Schilder sind quer zur Straße ausgerichtet, sodass vorbeikommende Autofahrer einen Blick auf die Person auf der Bank werfen und deren Zielwunsch erkennen können.

Wie funktioniert sie?

Das entsprechende Ziel wird aufgeklappt, man setzt sich und wartet auf ein vorbeikommendes Auto, das einen mitnehmen kann. Auf dem Land kennt man sich häufig und es herrscht genug gegenseitiges Vertrauen, um ein Stück gemeinsam zu fahren. Am Zielort steht im Idealfall eine „Gegenbank“ von der eine spätere Rückfahrt stattfinden kann.

Was bringt das Ganze?

  • Bedarfsgerechte Ergänzung zu ÖPNV und Bürgerbus
  • Flexible Aussteigemöglichkeiten nach Absprache
  • Möglichkeit für Bürger ohne PKW kostenlos mobil zu sein (z.B. Senioren)
  • Bessere Anbindung von Ortsteilen an Versorgungszentren
  • Förderung von Austausch und Zusammenhalt unter Bevölkerung
  • Verbindungen von Ortsteilen und Gemeinden durch Netz aus Mitfahrbänken
  • Umweltaspekt: weniger Individualverkehr
  • Touristisches Potenzial (Kuriosität die Aufmerksamkeit erzeugt)

In diesem Beitrag finden Sie einen Videobericht des Bayerischen Rundfunks, der die Bänke getestet hat.

Haftung?

  • Mitfahren erfolgt auf eigenes Risiko
  • Personen und Sachschäden sind über KFZ-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters abgedeckt
  • Verkehrssicherungspflicht wie bei gewöhnlichen Bänken auch